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Boßeln im Rheinland – Nr. 10

Ich hatte noch ein paar Stimmungsbilder vom letzten Boßeln der rheinländischen Exil-Ostfriesen auf meinem Smartphone, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Der Weihnachtsmann legte mir dankenswerterweise ein iPhone 6s unter den Baum, und es sieht ganz danach aus, als wäre das als „Immer-dabei-Kamera“ mehr als ausreichend.

Die Bilder sind in Lightroom nachbearbeitet mit dem Fuji Velvia 50 Preset von VSCO.

Das Spielgerät.

Landschaft bei Bergheim.

Ohne Titel.

Das unbekannte Getränk.

Gar nicht so leicht, im Rheinland gerade Wege zu finden.

Acker bei Bergheim.

Flagge zeigen ist wichtig 😉

Ohne Titel

Zwischendurch wird’s dynamisch.

Grünkohl ist nicht leicht zu fotografieren. Es ist Matsch und es bleibt Matsch. Leckerer Matsch.

Boßeln im Tannenbusch

Boßeln ist ein ostfriesischer Nationalsport, dem vorzugsweise im Winter nachgegangen wird. Anders als im Wikipedia-Artikel beschrieben, bevorzugt der ostfriesische Gelegenheitsboßler die kalte Jahreszeit, weil nur dann der Grünkohl richtig schmeckt, den es nach dem Boßeln idealerweise gibt.

Einmal im Jahr findet man auch im Rheinland ein paar Exil-Ostfriesen beim Boßeln. Die größte Herausforderung ist dabei das Finden einer einigermaßen ebenen Strecke – möglichst ohne Autoverkehr. Außerhalb von Ostfriesland wird wohl kaum ein Autofahrer anhalten und verstehen, warum erwachsene Menschen eine Holzkugel über eine Straße rollen. Die Strecke im Tannenbusch bei Dormagen eignete sich gestern jedenfalls ganz hervorragend.